Kinder erleben Sterben und Tod

Kinder haben eine andere Zeitwahrnehmung als Erwachsene und einen unmittelbaren Zugang zu ihren Gefühlen. Die kindliche Seele nimmt die Gefühle der Bezugspersonen unmittelbar auf, aber sie hat offenbar auch einen Selbstschutz vor zu viel Traurigkeit auf einmal. Daher kann das Kind durch seine Ausrichtung auf das Hier und Jetzt auch größte Krisen heil überstehen.

Die Voraussetzung dafür ist: die Gefühle des Kindes werden akzeptiert und nicht „kleingeredet“ – und Erwachsene versuchen nicht ihre eigenen negativen Gefühle bzw. die Ursachen dafür vor dem Kind zu verheimlichen. Die Kinder, die wir begleiten, wissen alle von den traurigen Gefühlen der Erwachsen zu erzählen, auch wenn die Eltern uns berichten: „Das Kind weiß nichts“. Viele Kinder vermuten allerdings, dass sie selbst irgendetwas falsch gemacht haben und der Grund für die Traurigkeit der Erwachsenen bei ihnen liegt.

Daher ist es wichtig, dem Kind in kindgerechter Sprache den Grund für die Traurigkeit zu sagen. Für die Kinder ist es hilfreich, wenn sie die Erlaubnis bekommen, fröhlich sein zu dürfen und wenn sie Orte und Menschen aufsuchen können, die von den traurigen Gefühlen nicht (so stark) belastet sind.

Rufen Sie uns gerne an, wenn Sie weitere Fragen haben.

Unsere Kindertrauerbegleiterin kommt auch gerne vorbei.



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