Endlich wieder Hospizgruppentreffen im Juni 2020

Im Juni durften wir uns im Gemeindesaal der Christuskirche treffen – die erste Genehmigung für Treffen in diesem Raum, dafür ein ganz herzliches Dankeschön!!! Der lange geplante Vortrag über Resilienz von Pastor Sven Salzmann passte genau zu unserer Situation der Begleitungen während der Coronazeit. Aber wir nahmen auch einiges mit, um unsere Patienten und deren Angehörigen besser verstehen zu können: Jede und jeder reagiert in Krisenzeiten unterschiedlich und letztlich sind manchmal auch aggressive Reaktionen ein Zeichen von „Ich lebe noch und bestimme über mein Leben immer noch selbst!“ Die Angehörigen dann sorgsam zu begleiten, ohne sich auf eine Seite zu stellen, ist mit mehr Wissen über das, was im Patienten gerade vorgeht, viel leichter.

Hospizgruppentreffen mit Abstand

Hospizgruppentreffen im Juni 2020 mit Vortrag von Pastor Salzmann

 


Ein Sonntag in der Kunsthalle Hamburg

Mit sieben ehrenamtlichen Begleiterinnen des Hospizdienstes aus Pinneberg und Wedel haben wir am 1. März die Ausstellung „Trauern“ in der Kunsthalle besucht. Wir waren sehr beeindruckt von den unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema.

Mich hat der Eingangstext besonders beeindruckt: Daran, dass wir trauern können – ja gar nicht nicht trauern können – spüren wir unsere Beziehungsfähigkeit. Das sehen wir auch immer wieder: Wenn eine Beziehung besonders eng (im positiven wie im eher negativen Sinn) war, sind die Gefühle der Trauer besonders stark ausgeprägt.


Jahresempfang 2020 der Stadt Pinneberg

Der Jahresempfang der Stadt Pinneberg stand in diesem Jahr unter dem Motto „Älter werden in unserer Stadt.

Wir konnten an zwei Tischen unsere Angebote zur Begleitung am Lebensende und auf dem Weg der Trauer ausstellen.

Angela (links) und Tanja wurden von vielen Menschen angesprochen – wie gut, dass auch unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sich Sonntags Zeit nehmen um einen Stand zu betreuen – und dass sie schon so lange in Pinneberg leben. So konnten die Gäste mit bekannten personen über die schweren Themen sprechen.

 

 

 


Der Nikolaus war da

Auch im Jahr 2019 ist der Nikolaus mit einem Scheck von der Belegschaft der Hülsenberg Holding zum Hospizdienst geflogen und hat einen Grundstock für unsere Trauer- und Öffentlichkeitsarbeit im Jahr 2020 gelegt. Wir bedanken uns ganz herzlich!


Seniorenbeirat Uetersen läd ein zum Film „Blaubeerblau“

Am 3. Advent konnte der Seniorenbeirat Uetersen im Burg Kino gleich zwei Säle belegen, so groß war der Andrang der Gäste.

Verwöhnt mit Blaubeermuffins und eingekuschelt in die gemütlichen Sitze verfolgten wir das Geschehen, das alle Gäste sehr berührte, wie an der Stille nach dem Ende zu bemerken war. Wie gut, dass einige ehrenamtlcihe Hospizbegleiterinnen vor Ort waren und nach ihren Erfahrungen in der Sterbebgegleitung gefragt werden konnten. Üereinstimmend berichteten sie davon, dass die Auseinandersetzung mit dem Sterben dazu führt, dass sie ihr Leben noch ein Stückchen besser genießen können.

.. und die Spenden teilen sich unser Hospizdienst und das Johannis Hospiz Elmshorn


Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für Filmvorführungen

Wir freuen uns über die großzügige Spende der Rotarier e.V. in Pinneberg im Dezember 2019:

Beamer, Laptop und Leinwand machen uns unabhängig vom Equippment unserer Treffpunkte und wir können nun Filme zu unseren Themen sowohl intern sehen, als auch bei den nächsten öffentlichen Veranstaltungen! Nochmal herzlichen Dank!


Qualität am Lebensende – „Sterben für Anfänger“ 21.11.2019

Der Tag war gefüllt mit verschiedenen Angeboten, die gut angenommen wurden.

Information über hospizliche Themen durch uns, den SoVD, das Bestattungsinstitut

und eine Autorenlesung mit Katharina Ziegler zur Trauer.

Ehrenamtliche Hospizbegleiterin informeirt über unsere Arbeit.

Themenbaum und Koffer für die letzte Reise

Häufig genannte Sätze am Themenbaum

Workshopraum für BerufsschülerInnen und KonfirmandInnen.

Nach dem Workshop wurden Hefte angesehen und interessante Urnen angeseh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abends gab es eine Informationsveranstaltung zu Themen der speziellen Palliativversorgung, die gut besucht wurde. Auch dort bewährte sich der Themenbaum.

 

 

 

 

 


Ausflug ins „Mystische Hamburg“

Im Spätsommer haben wir einen Ausflug nach Hamburg unternommen.

Viele ehrenamtliche Begleiterinnen aus Wedel, Uetersen und Pinneberg waren dabei und haben bei der Stadtführung „Mystisches Hamburg“ auch als Kennerin Hamburgs noch viel Neues erfahren. Prädigkat: Sehr empfehlenswert.

Gutes Essen ist natürlich die Grundlage für eine Stadttour.

Spannende Geschichten über die erste Besiedelung Hamburgs fasseln sogar die jüngste Teilnehmerin.

In der Nähe der Petrikirche sthet ein Wassermann im Schaufenster. Die Nixen wurden im Mittelaleter als böse angesehen. Wer ihnen nicht huldigte, musste mit Schmerzen nter der Geburt rechnen.

Es ist nicht der Stab des Äskulab, sondern der Merkurstab der Kaufleute – wo sitzt diese Patronin wohl?

Und ein Abschied auf der Trostbrücke unter der im Sommer die Eichensäulen zu sehen sind, auf denen Hamburg steht.


Sozialmarkt Wedel

Auf dem Sozialmarkt Wedel präsentierten sich ehrenamtliche Begleiterinnen der Hospizgruppe. Öffentlichkeitsarbeit, aber auch „Netzwerken“ war angefragt.

Trauerbegleiterin Kirsten Adomait (li), Leana Molander von unserem Kooperationspartner Kindesglück und Lebenskunst e.V. (mi) und die Hospizbegleiterin Nina Berg(re) vertraten gemeinsam unsere Angebote am Lebensende und in der Trauer für jung und alt.

Mit Hospizkoordinatorin Dörthe Bräuner (re) konnten Interessierte sich auch über den neuen Schulungskurs für ehrenamtliche HospizbegleiterInnen informieren, der in Wedel um die Begleitung von angehörigen Kindern erweitert worden ist.


Sonne, Wind und Abenteuer im Hansapark

Mit 11 jungen Menschen zwischen 10 und 20 Jahren, 6 Müttern und einer großen Schwester hatten wir fast drei Tage im Hansapark und Hansapark Resort viel mehr Spaß, als einige erwartet hatten. Schließlich haben alle Kinder Vater oder Mutter verloren und die Mütter sind als alleinerziehende und verwitwete junge Frauen zum Teil schwer belastet.

Doch die Umgebung, die motivierten BetreuerInnen und nicht zuletzt die anderen Kinder und Mütter waren so positiv, dass spätestens am Sonntag alle entspannt die Zeit genießen konnten.

Wir profitierten von der Erfahrung, die Maria Traut, unsere Jugendtrauerbegleiterin mitbrachte

und von der Motivation aller BetreuerInenn und Teilnehmer.

 

 

Daher ist unser Fazit: Toll, dass die Spendenaktion des NDR uns die Fahrt ermöglicht hat. Für das nächste Jahr suchen wir wieder Spender und möchten das Angebot wiederholen!

Vielen Dank auch an das tolleTeam des Hansparks!!!




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